ZEITGENÖSSISCHE KUNST




Isa Dahl

Daniel Wagenblast

bereit für den langen Weg


























Isa Dahl
aus der Serie " eben still", 2012, Öl auf Leinwand, 218 cm



Daniel-Wagenblast
gotik 1, 2014, 80x60x15cm, Holz-bemalt




INFO




Isa Dahl

1965 geboren in Ravensburg
1984 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1989 Wechsel an die Kunstakademie Düsseldorf zu Dieter Krieg
1991 Meisterschülerin
1992 Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf für die USA
1995 Villa Romana-Preis In der Folgezeit u a. Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg, Förderpreis „Oberschwäbischer Kunstpreis“,Kunstpreis der KSK Esslingen-Nürtingen, Förderpreis des Künstlerbunds Baden-Württemberg, Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium.

Ausstellungen ( Auswahl seit 2013 )
2013 Städtische Galerie „Fähre“ Altes Kloster, Bad Saulgau
2013 Wanderungen, Große Kunstschau, Worpswede
2013 arte postale, Akademie der Künste, Berlin ( GA )
2014 Malerische Interferenzen, Galerie Cerny und Partner,Wiesbaden
2014 Galerie Cyprian Brenner, Schwäbisch Hall
2014 Jetzt, Galerie Bengelsträter, Düsseldorf
2014 Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe
2014 Kunst Oberschwaben 20. Jh. – 1970 bis heute, Museum Schloss Achberg (GA)
2015 WIEDER DA! Kunst in neuen Räumen, Städtisches Kunstmuseum Singen (GA)
2015 7° (Grad), Museum im Kleihues-Bau, Kornwestheim
2015 handand I, Forum Kunst Rottweil
2015 alles bleibt anders, Galerie Abtart, Stuttgart
2015 alles andere ist alles andere, Galerie Hovestadt, Nottuln
2016 geradewegs, Galerie Werner Wohlhüter, Leibertingen

Der Rhythmus im Farbauftrag, das Auflösen der Bildflächen in ein räumliches Erlebnis von »Oben« und »Unten«, »Hoch« und »Tief« – all dies charakterisiert, unterstützt durch üppige Farbigkeit und kräftige Hell-Dunkel-Kontraste die Arbeiten von Isa Dahl. Und obgleich Natur und Landschaft seit jeher zentrale Ursprünge ihrer Arbeit sind, bilden diese lediglich den Ausgangspunkt einer malerischen Transformation: Mit pulsierender, malerischer Geste sublimiert die Künstlerin das visuell Wahrgenommene bzw. Gegenständliche, um es in ihre rhytmisch geprägten Farbräume zu überführen. Charakteristisch und bemerkenswert sind nicht zuletzt die ungewöhnlichen Formate, die von der Künstlerin gewählt werden: Seit dem Jahr 2000 auch kreisrunde Bilder, sogenannte Tondi, in denen kreisförmige Farbklänge das Kontinuum von Zeit und Raum ausloten.



Daniel Wagenblast

1963 geboren in Schwäbisch Gmünd
1984-90 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1996 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
2000 Einladung als twin-town-Bildhauer, Barnsley, England
2015 Zeppelinhaus, Arbeitsaufenthalt in Berlin

Realisierte Projekte / Außenskulpturen ( Auswahl )
2000 Families of the World, Museum Cannon Hall, Barnsley (GB)
2005 Kurs Zukunft, Platzgestaltung Eschwege
2010 Weltenfahrer, Elbufer, Hamburg
2011 MannMannMannErde, Stuttgart
2013 sieben sterne, Fassadengestaltung THW Crailsheim
2014 mannomann, Epernay, (F)
2015 Wallfahrer, Skulpturenpfad Straßdorf, Schwäbisch Gmünd

Einzelausstellungen ( Auswahl seit 2012 )
2012 Born in Horn, Galerie Peter Tedden, Düsseldorf
2013 perspektiven, Galerie Hovestadt, Nottuln
2014 Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe
2014 rette deine seele, Galerie Angelo Falzone, Mannheim
2014 new sculptures, Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt
2014 Galerie Tobias Schrade, Ulm
2015 Hand,Hirsch und Co, GFjK Altes Dampfbad, Baden-Baden
2015 alles bleibt anders, Galerie Abtart, Stuttgart
2015 alles andere ist alles andere, Galerie Hovestadt, Nottuln
2015 handand I, Forum Kunst Rottweil
2015 sein und sein, Kunstverein Unna

Der Bildhauer Daniel Wagenblast hat sich in Stuttgart-Heslach eine ehemalige Kneipe zum Atelier umgebaut. Der Tresen, die Eckbänke und Stühle wurden mit Brecheisen und Motorsäge portioniert und zum Sperrmüll gestellt. Dort klopft er wochenlang an seinen Holzfiguren und an Wandreliefs. Er arbeitet immer nur an einer Figur, die großen Stämme liegen im nah gelegenen Garten seiner Wohnung und dort macht er auch die groben Sägearbeiten. Die fertigen Skulpturen gehen in Ausstellungen oder zur Gießerei, in der Daniel Wagenblast seine teils großformatigen Skulpturen in Aluminium oder Bronze für den Aussenraum gießen lässt. Seine Figuren erzählen Geschichten vom Mensch in seiner Beziehung zur Welt, von Mobilität, teils provokant, teils voll Witz. Arbeiten im öffentlichen Raum stehen unter anderem in Nagold, Ditzingen, Castrop-Rauxel, Eschwege, Hamburg, Ettlingen, Epernay und Stuttgart.




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