ZEITGENÖSSISCHE KUNST




Angela M. Flaig

Armin Göhringer

Fragil – Stabil



Armin Göhringer



Angela M. Flaig




INFO





Angela M. Flaig
1948 In Schramberg geboren
1966-70 Pädagogisches Studium Rottweil
1970-2011 Lehrauftrag an Grund- und Hauptschulen
2011 Werkhofaufenthalt im Alten Schlachthof Sigmaringen
2013 Arbeitsaufenthalt in der Casa Zia Lina, Insel Elba
lebt und arbeitet in Rottweil-Hausen

Publikumspreis Donaueschinger Regionale
seit 1977 Ausstellungen im In- und Ausland
zahlreiche Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen
Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
http://angela-m-flaig.de

Ausgangspunkt für das Werk von Angela M. Flaig ist die Natur. Ihr entstammen nicht nur alle Stoffe, die sie verwendet; sie lebt und arbeitet auch in den Zyklen der Natur. Die Künstlerin sammelt die Samen von Distel, Löwenzahn und Goldrute, von Waldrebe und Weidenröschen. Daraus fügt sie schlichte geometrische Objekte, die einerseits fragil, luftig-leicht und verletzlich wirken, andererseits aber auch einen streng geordneten, kompakten Kosmos bilden. Die Zartheit der flüchtigen Naturmaterialien entfaltet eine fast meditative Kraft und lyrische Schönheit, die eine andere Zeit atmen lässt. Im Kleinen reich und voller Fülle, im Großen einfach und von ästhetischer Klarheit fassen sie das Flüchtige im Ewigen. Die Ausstellung zeigt für das Schaffen von Angela M. Flaig zentrale Werke der letzten 30 Jahre: von frühen Papier- über Samenarbeiten bis zu neuen Flugsamenobjekten.
Joachim Haller, Schwäbisch Gmünd







Armin Göhringer
1954 geboren in Nordrach
1976 -82 Studium an der Hochschule für
Gestaltung , Offenbach a. M.
lebt in Zell a. H. Schwarzwald
1981 Kunstförderpreis des Rotary Clubs /Offenbach a. M.
1982 1. Preis der Johannes Mosbach- Stiftung der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M.
1994 Freiburg Stipendium / Götz und Moriz )
1996 Atelieraufenthalt im „Alten Schlachthof„ Sigmaringen, Preisträger des Wettbewerbs für
"Zeitgenössische Kunst in der Ortenau
2001 Preis für Skulptur, der Stadt Mörfelden-Walldorf
2003 Stadtkünstler, Spaichingen

Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
Mit Arbeiten vertreten in Sammlungen und Museen, Skulpturen im öffentlichen Raum
www.armin-goehringer.de

Leicht erscheinen die Skulpturen Armin Göhringers, und filigran, bisweilen gar beschwingt. Schaut man genauer hin, wird offenbar, dass es hier um ein sehr fein austariertes Gleichgewicht geht. Tragen und Lasten, Druck und Gegendruck, Masse und Leere stehen im dialektischen Zusammenspiel. Die Leerstelle, das Nichts tritt durch die schwarze Färbung des Holzes besonders hervor. Göhringer geht an die Grenzen seines Materials. Dadurch ist Bewegung in seinen Skulpturen: schwere Elemente balancieren auf dünnen Stelzen, Formen schmiegen sich aneinander, halten und stützen sich im labilen Gleichgewicht.
Ursula Keller. Mannheim







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