ROTTENBURGER KONZERTE




Belcea Quartet

Corina Belcea
, Violine
Axel Schacher, Violine
Krzysztof Chorzelski, Viola
Antoine Lederlin, Cello





Foto: Marco Borggreve







PROGRAMM






Ludwig van Beethoven (1770-1827) und weitere Kompositionen Beethovens op.130 & op. 133 in „mysterious company“


„Blind gehört“: Beethovens op.130 & op.133 durchbrochen von Sätzen aus Quartetten anderer Komponisten. Am Ende des Konzerts wird das detaillierte Programm verteilt und die Musiker werden das Publikum zum Gespräch einladen, um sich über das eben Gehörte, über Beethoven und neugewonnene Höreindrücke auszutauschen.


„Was der vorherrschende Impuls zu sein scheint und was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei die Wahrheit über sich selbst zu erfahren.“






INFO









Was das Belcea Quartet im Vorwort zu seiner Gesamtaufnahme der Beethoven Streich-quartette schreibt, gilt auch für sein gesamtes künstlerisches Wirken. Die Musiker lassen sich nicht von Grenzen einengen: Kein geographischer Ort und kein Repertoire kann sie einschränken. 1994 am Londoner Royal College of Music gegründet, drängt sich eine Verortung nach Großbritannien auf. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski bringen jedoch gleich zwei Gründungsmitglieder eine andere künstlerische Herkunft in das Ensemble ein. Wichtige Impulse bekamen sie zudem von ihren Mentoren, Mitglieder des Alban Berg und des Amadeus Quartetts. Dieses Spektrum wird durch die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) erweitert. Das Belcea Quartet verbindet seine mannigfaltigen Einflüsse zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache. Diese Aufgeschlossenheit spiegelt sich im Repertoire des Belcea Quartets wider. Regelmäßige Uraufführungen – u.a. Mark-Anthony Turnages Streichquartette „Twisted Blues with Twisted Ballad“ 2010 & „Contusion“ 2014 sowie Thomas Larchers „Lucid Dreams“ 2015 – gehen gleichermaßen mit einer tiefen Verbundenheit zu Werken der späten Klassik und der Romantik einher. Das Quartett findet stets seine ganz eigene, elegante und feine Interpretation der Werke, die in Konzerthäusern weltweit zu umjubelten Auftritten führt. Zu den Partnern des Quartetts zählen u.a. Piotr Anderszewski, Till Fellner, Valentin Erben und Ian Bostridge. Das Belcea Quartet teilt sich seit 2010 eine Residenz mit dem Artemis Quartett am Konzerthaus Wien. Ab der Saison 2017/ 2018 ist das Quartett Artist-in-Residence im neuen Pierre Boulez Saal in Berlin. Die Musiker haben zudem eine eigene Stiftung gegründet, deren Ziel die Förderung und die Inspiration junger Streichquartette durch intensive gemeinsame Probenarbeit ist. Außerdem unterstützt sie führende zeitgenössische Komponisten durch die Erteilung von Auftragskompositionen, die vom Quartett uraufgeführt werden.






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