MATINEE




Roland Müller, Gitarre




© Roland Müller




PROGRAMM




Luis Milan (um 1500 –1561)
6 Pavanas


Salvador Barcarisse (1898–1963)
Ballade


Enrique Granados (1867–1961)
Valses poeticas
Danza Espagnola No. 5



* * *

Joaquin Rodrigo (1901–1999)
Zarabanda lejana


Fernando Sor (1778–1839)
6 Etuden


Isaac Albeniz (1860–1909)
Granada (Serenata)
Zambra granadina (Danza Oriental)
Sevilla (Sevillanas)


INFO
Roland Müller
„Seine Technik ist ausgesprochen direkt und umfassend, mit beeindruckenden
Wechseln der Dynamik und häufigen klanglichen und
textlichen Kontrasten.
Müllers Interpretation von Carlo Domeniconis „Koyunbaba“ ist ohne
Frage die beeindruckendste und bahnbrechendste, die ich je
gehört habe.
Und obwohl Müller nicht davor zurückschreckt, mit seiner Gitarre
bis ans Limit zu gehen, genießt er auch die zarten Passagen. In
seinen gefühlvollen Momenten erlaubt sich Müller große Freiheiten
mit der Musik, indem er Phrasierungsbögen kunstvoll ausdehnt und
jede einzelne Note mit Ausdruck spielt.
Selbst wenn Müller traditionellere Werke wie Fernando Sors op. 9
spielt, kommt sein mutiger und emotionsgeladener Stil zur Geltung.
Müllers Ziel war es offensichtlich, eine CD aufzunehmen, die genau
so berauschend ist wie seine Live-Konzerte – und das ist ihm
gelungen.“
(Timothy Smiht in 7th minor, Great Britain)
Roland Müller begann seine Studien bei Jury Clormann in Winterthur
und setzte diese fort bei Prof. Karl Scheit (Wien). Seine Konzertausbildung
schloss er an der Musikakademie in Freiburg/Breisgau
bei Prof. Sonja Prunnbauer ab. Meisterkurse führten ihn unter
anderem zu David Russell. Für sein Spiel erhielt er Höchstnoten
und Auszeichnungen. Konzerte führten ihn in mehrere Länder
Europas und in die USA. Roland Müller hat mehrere Langspielplatten
und CDs eingespielt, welche weltweit vertrieben werden.
Eine intensive Zusammenarbeit pflegte er mit dem finnischen
Geiger Juhani Palola. Auf Einladung hat Roland Müller in den USA
sowie in Rumänien Meisterkurse gegeben. David Russell sagte
über sein Gitarrespiel: „Ich kenne nur wenige Gitarristen, die so
interessant spielen.“ Als Gitarrendozent arbeitet er an der Pädagogischen
Hochschule St.Gallen.
Philharmonisches Klaviertrio Stuttgart

Das Philharmonische Klaviertrio Stuttgart fühlt sich der Tradition großer Kammermusikvereinigungen verpflichtet, die immer wieder aus Philharmonischen Orchestern hervorgegangen sind. Bevor sie im Jahre 1998 das Philharmonische Klaviertrio gründeten, waren der 1. Geiger Stefan Balle, Solocellist Bernhard Lörcher und der Pianist Andreas Kersten, der schon seit vielen Jahren mit den Philharmonikern zusammenarbeitet, bereits Mitglieder verschiedener fester Trios. Ihr Ziel ist es, neben den Repertoire-Stücken für diese Besetzung auch Werke von Komponisten zu spielen, die historisch oder zeitgenössisch mit dem Stuttgarter Kulturleben in Verbindung stehen. Damit umfasst ihr Repertoire neben Klassikern von Haydn bis Schostakowitsch auch Komponisten wie Bernhard Molique, Johann Wenzel Kalliwoda und Johann Nepomuk Hummel, die in Stuttgart und Umgebung wirkten.
Der Pianist Andreas Kersten studierte bei Prof. Konrad Richter an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Seit 1990 ist er dort Dozent. Er ist als Lied- und Kammermusikbegleiter tätig. Kersten blickt auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland zurück. Seine Engagements führten ihn in europäische Länder, nach Asien und in die USA. Er arbeitet mit dem SWR und den Stuttgarter Philharmonikern zusammen.



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