SOMMERNACHTSKLASSIK






Camerata Europeana
Leitung und Violine: Radoslaw Szulc
Violoncello: Sebastian Fritsch






PROGRAMM:





Beethoven
5. Sinfonie

Rossini

Wilhelm Tell Ouverture

Schumann

Cellokonzert

und weitere





INFO






Das Orchester CAMERATA EUROPEANA wurde von dem Cellisten und Dirigenten Klaus-Peter Hahn gegründet. Im Ensemble, dessen Repertoire Werke vom Barock bis zur Moderne umfasst, spielen Musiker aus ganz Europa.
Durch die Spielfreude und außerordentliche Qualität genießt die CAMERATA EUROPEANA im In- und Ausland einen exzellenten Ruf. So konnte das Orchester im Jahr 2002 auf Einladung der Deutschen Botschaft in Moskau, zusammen mit dem Moskauer Orchester 'Musica Viva', ein umjubeltes Konzert in der Moskauer Tschaikowsky-Philharmonie feiern. Die letzten Jahre glänzte das Orchester bei Konzerten im Rahmen von solch namhaften Festivals wie dem Heidelberger Frühling oder dem Sommets Musicaux de Gstaad.
 
Dirigent ist Radoslaw Szulc, der beim Bayerischen Rundfunk sowohl Erster Konzertmeister im Symphonieorchester als auch Leiter des Kammerorchesters ist. Seine Leidenschaft überträgt sich spürbar auf Zuhörer und Mitspieler. Als Solisten konnten so namhafte Künstler wie z.B.: Wen-Sinn Yang, Ramón Ortega Quero, Matthias Höfs, Mintcho Mintchev, Christopher Corbett, Francis Gouton und Lajos Lences gewonnen werden.
Zahlreiche CDs unterstreichen die Arbeit der CAMERATA EUROPEANA: so sind neben barocken Werken mehrere Sinfonien von Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert und Mendelssohn Bartholdy erschienen.  

 
RADOSLAW  SZULC
Künstlerischer Leiter und Dirigent
 "Es ist eine große Freude, in familiärer Atmosphäre mit einem solch leidenschaftlichen Ensemble zu arbeiten. Die Energie und Spielfreude der CAMERATA EUROPEANA überrascht mich immer wieder. Es bietet in jedem Konzert eine einzigartige Erfahrung - nicht nur für mich als Dirigent, sondern vor allem auch für unser Publikum."
Radoslaw Szulc wurde in Polen in der dritten Generation einer Geigerfamilie geboren. Seinen ersten Geigenunterricht bekam er mit 8 Jahren von seiner Mutter Halszka Süss. Bei internationalen Wettbewerben gewann er als Geiger zahlreiche Preise.
Die Arbeit mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Mariss Jansons und Ricardo Muti inspierirte ihn zu einer dirigentischen Laufbahn. Sir Colin Davis empfahl ihn an die renommierte Dirigentenklasse von Leopold Hager an der Musikhochschule Wien.
Nach seinem sensationellen England-Debut 2007 beim City of Birmingham Symphony Orchestra dirigiert er inzwischen Orchester wie die Bamberger Symphoniker, das Orchestre de Chambre Lausanne, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, the Auckland Philharmonia, the Adelaide Symphony Orchestra und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
Als Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters des Bayerischen Rundfunks konzertierte er z.B. in Italien, Spanien und in der Schweiz mit Künstlern wie Lang Lang, Mischa Maisky und Sabine Meyer. Mit diesem Orchester gab er u.a. 2005 ein umjubeltes Konzert im Goldenen Saal des Musikvereins in Wien. Vor drei Jahren hat er mit dem BR-Kammerorchester und Hélène Grimaud Mozartkonzerte für die Deutsche Grammophon aufgenommen.


Sebastian Fritsch, 1996 in Stuttgart geboren, ist Gewinner des renommierten TONALi18 Cellowettbewerbes. Im Finale, das am 30.06.2018 im großen Saal der Elbphilharmonie stattfand, spielte er das Cellokonzert von R. Schumann gemeinsam mit der international führenden Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Joshua Weilerstein. Zusätzlich zum ersten Preis wurde ihm der Publikumspreis (3.000 Euro), die Aufnahme in die TONALiSTEN-Agentur, der Mariinsky-Sonderpreis sowie der Saltarello-Preis zuerkannt.
Sebastian Fritsch studiert seit 2014 Violoncello bei Prof. Jean-Guihen Queyras an der Hochschule für Musik Freiburg und erhielt dort ein Stipendium der Helene Rosenberg-Stiftung. Außerdem ist er Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort an den Intensiv-Wochen teil. Weitere musikalische Impulse erhält der Cellist u.a. von Jens-Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wen-Sinn Yang, Maria Kliegel und Lucas Fels. Darüber hinaus arbeitet er mit seiner langjährigen Lehrerin Lisa Neßling.
Sebastian Fritsch ist Finalist und Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2017 war er Teilnehmer der ersten Runde des „Queen Elisabeth Competition“ in Brüssel. Als Solist mit Orchester konnte er bereits die Cellokonzerte C-Dur und D-Dur von Haydn, die Rokoko-Variationen von Tschaikowsky, das Cellokonzert von Saint-Saens und das Cellokonzert von Dvorak u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Mathias Foremny und dem Pforzheimer Kammerorchester unter der Leitung von Wolfgang Emanuel Schmidt aufführen.
Er gastierte außerdem bei der Cello Biennale Amsterdam, den Salzburger Festspielen, der Eröffnung des Musikfestivals Illertissen “Junge Talente – Stars von Morgen“, beim Schleswig-Holstein Musikfestival und bei der Cello Akademie Rutesheim.
In der Begabtenklasse der Stuttgarter Musikschule lernte er seine Kammermusikpartner Rosa Wember (Violine) und Robert Neumann (Klavier) kennen. Mit Rosa Wember gründete er 2010 das “Stuttgarter Kammerduo“ mit dem er u.a. in den USA, in Italien und Deutschland gastierte. 2015 war das Duo als Instrumentalpartner der Wiener Sängerknaben auf Tournee und wurde in die Yehudi Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ aufgenommen.
Sebastian Fritsch spielt ein Cello von Thorsten Theis aus dem Jahr 2016.




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