ROTTENBURGER KONZERTE




Antje Weithaas, Violine




Foto: Marco Borggreve




PROGRAMM



Johann Sebastian Bach (1685-1750)


Partita I h-Moll, BWV 1002


György Kurtag (1926)


Auswahl aus: Signs, Games and Messages für Violine solo


Eugène Ysaÿe (1858-1931)


Sonate Nr. 5 aus: Sechs Sonaten op. 27 für Violine solo


***


Eugène Ysaÿe (1858-1931)


Sonate Nr. 2 aus: Sechs Sonaten op. 27 für Violine solo


Johann Sebastian Bach (1685-1750)


Partita II d-Moll, BWV 1004






INFO








Als Solistin hat Antje Weithaas bereits mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens gearbeitet. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar.
Höhepunkte der Spielzeit 2015/16 sind Antje Weithaas‘ Auftritte als Solistin mit dem Orchester des Theaters La Fenice Venedig unter Antonello Manacorda (Brahms) sowie mit Beethovens Violinkonzert mit der Dresdner Philharmonie unter Dmitrij Kitajenko und in ihrer eigenen Einstudierung mit dem MDR Leipzig. Mit der Camerata Bern stehen Aufführungen von Brahms‘ Violinkonzert, diverse Auswärtskonzerte sowie eine Südamerika-Tournee an. Als künstlerische Leiterin des Kammerorchesters ist sie seit der Saison 2009/10 für dessen musikalisches Profil verantwortlich und leitet vom Pult der Konzertmeisterin aus sogar großformatige Werke wie beispielsweise die Sinfonien Beethovens.
Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildet für Antje Weithaas weiterhin das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Die Musiker waren unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.
Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover. Einige Jahre lehrte sie als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.





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