
Jean-Paul Gasparian, Klavier
Sonntag, 17.05.2026
19 Uhr, Zehntscheuer Rottenburg
Arthur Honegger (1892-1955)
Sept pièces brèves, H.25
Souplement
Vif
Très lent
Légèrement
Lent
Rythmique
Violent
Paul Dukas (1865–1935)
La Plainte, au loin, du faune...
Assez lent
Jean Roger-Ducasse (1873-1954)
Barcarolle Nr. 2
Sans lenteur
Gabriel Fauré (1845–1924)
Nocturne Nr. 6, op. 63
Adagio – Allegro molto moderato – Piu moderato
Gabriel Fauré (1845–1924)
Nocturne Nr. 13, op. 119
Andante – Allegro – Primo Tempo
Pause
Frédéric Chopin (1810-1849)
Ballade Nr. 3, op. 47
Presto con fuoco
Frédéric Chopin (1810-1849)
Mazurkas, op. 59
Moderato – Allegretto – Vivace
Frédéric Chopin (1810-1849)
Valses, op. 64
Molto vivace
Tempo giusto
Moderato
Frédéric Chopin (1810-1849)
Polonaise Héroïque, op. 53
Maestoso
„Jean-Paul Gasparian ist hier in seinem Element und spielt mit unglaublicher Power und Dynamik. Ein fantastischer Pianist, der mit seinem neuen Album unseren musikalischen Horizont Richtung Eriwan erweitert – ganz große Klasse!” (Klassikwelt – Bremen Zwei).
Mit seinem bereits in jungen Jahren breitgefächerten Repertoire aus Mozart, Beethoven, Chopin, Babadjanian, Khachaturian, Tschaikowski, Rachmaninow, Gershwin und mehr konzertiert Gasparian u. a. mit Orchestern wie den Bremer Philharmonikern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Orchestre de l’Opéra de Rouen, dem Orchestre de Normandie und dem Orquesta de Valencia. 2022 debütierte Gasparian mit Liszts Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Orchestre National d’Île-de-France unter Ilyich Rivas in der Philharmonie von Paris. Auch für ungewöhnlicheres Repertoire interessiert sich der junge Franzose: Neben den erwähnten Werken armenischer Komponisten spielte er mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France Howard Shores (bekannt für Der Herr der Ringe) Ruin and Memory, Konzert für Klavier und Orchester, sowie Scriabins Klavierkonzert in fis-moll mit den Nürnberger Symphonikern.
Gasparian ist bei bedeutenden Festivals zu Gast, darunter dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, La Roque d’Anthéron, Nohant Festival Chopin, Montpellier Festival, Piano aux Jacobins Toulouse, Festival Chopin de Bagatelle, Lisztomanias und Printemps des Arts de Monte-Carlo. Im Sommer 2020 spielte er ausgewählte Beethoven Sonaten im Rahmen des Festivals Intégrales des Sonates de Beethoven für Radio France. Gasparian konzertierte in Häusern wie dem Salzburger Mozarteum, Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Die Glocke Bremen, Belgrads Kolarac, dem Museum of Modern Art in Tel-Aviv, der Louis Vuitton Foundation, dem Maison de la Radio, den Salles Cortot und Gaveau in Paris.
Das Classica-Magazin zählt ihn zu einem der 10 vielversprechendsten jungen Pianisten seiner Generation. Bereits mit seiner Debüt-CD mit russischem Programm rund um Rachmaninow, Scriabin und Prokofjew, die im Februar 2018 bei Évidence Classics erschien, erregte
der junge Franzose Aufmerksamkeit und ließ Rezipienten sowie Presse aufhorchen. Sowohl mit seinem zweiten Soloalbum mit Werken von Chopin als auch seinem dritten Album mit Werken von Rachmaninow bewies Gasparian erneut, dass er ein musikalisches Talent ist, welches man unbedingt im Auge behalten muss. Sein erstes Album für das Label naïve widmete Gasparian Debussy, sein zweites im August 2024 erschienenes Album spiegelt sein eigenes kulturelles Erbe wider: In Origins präsentiert er Klaviersolowerke von Babadjanian, Katchaturian und Komitas.
2019 gewann er beim Sommets Musicaux de Gstaad den Prix Therry Scherz. Dieser Preis ermöglichte ihm die im Frühjahr 2022 bei claves erschienene CD-Aufnahme von Babadjanians Heroic Ballad und Rachmaninows 2. Klavierkonzert mit dem Berner Symphonieorchester. Die Aufnahme wurde von der Presse hervorragend besprochen.
Jean-Paul Gasparian ist u. a. Preisträger des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen 2014, des Internationalen Klavierwettbewerbs in Lyon 2013 sowie des Hastings International Concerto Wettbewerbs 2013. Er war 2015 Halbfinalist der Geza Anda Competition und 2020 Finalist bei Victoires de la Musique France. 2013 erhielt er weiterhin den 1. Philosophiepreis des Concours Général des Lycéens de France (Französischer Nationalwettbewerb).
Gasparian studierte am Conservatoire National de Paris unter Olivier Gardon, Jacques Rouvier, Michel Beroff, Laurent Cabasso, Claire Désert und Michel Dalberto. Er nahm an internationalen Meisterkursen von Pavel Gililov, Elisso Virsaladze und Tatiana Zelikman teil. Im Juni 2018 absolvierte er sein Künstlerdiplom unter Prof. Vanessa Latarche am Royal College of Music in London.
Seit 2020 ist Gasparian Artist-in- Residence bei der Singer-Polignac Stiftung. Gasparian wird von der Safran Stiftung für Musik unterstützt und ist Steinway-Künstler.
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